Beteiligte

„Ich bin ein Spekulationsobjekt – Demokratie, Spekulation, Partizipation und eine Stadt die keine Rettung braucht“

Corine Mauch (*1960) ist seit Mai 2009 die amtierende Stadtpräsidentin der Stadt Zürich. Sie studierte an der ETH Zürich Agrarökonomie sowie Chinawissenschaften an der Universität Zürich und verfügt über einen Master in Politik- und Verwaltungswissenschaften der Universität Lausanne. Sie wirkte von 1993 bis 2000 als Assistentin und Oberassistentin bei der Gruppe Humanökologie am Geographischen Institut der ETH Zürich und war von 1995 bis 1998 Leiterin der Geschäftsstelle der Schweizerischen Akademischen Gesellschaft für Umweltforschung und Ökologie SAGUF. Seit Mai 2009 ist sie die amtierende Präsidentin der Stadt Zürich. Corine Mauch gehört seit 1990 der SP an und setzt ihre politischen Schwerpunkte in der Energie-, Umwelt- und Planungspolitik.

„Keine Evolution ohne Spekulation!“

Dr. Peter Brugger absolvierte seine Erstausbildung zum Primarschullehrer, später studierte er Biologie an der Universität Zürich und ist gegenwärtig als Privatdozent für Verhaltensneurologie und Neuropsychiatrie an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich tätig. Seit 2003 ist er ausserdem Leiter der Abteilung für Neuropsychologie des Universitätsspitals Zürich. Er publiziert regelmässig in internationalen Fach- und populärwissenschaftlichen Zeitschriften und Tageszeitungen. Seine Forschungstätigkeit bezieht sich vorwiegend auf die Fragen der Repräsentation von Raum und Körper im Gehirn und auf neurologische Grundlagen des magischen und des kreativen Denkens.

„The only winning move is not to play the game“

Dr. Marco Salvi arbeitet als Bankökonom in Zürich und ist Dozent für Volkswirtschaft an der ETH Zürich. Er hat Ökonomie und Ökonometrie an der Universität Zürich studiert und an der ETH Lausanne promoviert. Regelmässig bloggt er zu Themen auf dem Schnittpunkt zwischen Ökonomie, Stadtentwicklung und Alltagsleben. „Warum Eltern pendeln, warum Singles in der Stadt wohnen, und warum es keine guten Restaurants in der Nähe des Hauptbahnhofs geben kann“.

„Das liberale Orakel und die wertkonservative Verkrampftheit – eine kurze Tragödie aus der Zahnlücke des Drachens“

Dr. Armin Chodzinski (*1970) hat Bildende Kunst studiert, im Management und in der Beratung tätig gewesen und in Anthropogeographie promoviert. Er forscht zum Verhältnis von Kunst und Ökonomie, das sich – wie er sagt – im Stadtraum destilliert. In Performance Lectures, Ausstellungen, Dozenturen und Beratungsprojekten ist seine Methode der Selbstversuch. Er lebt und arbeitet in Hamburg und Luzern.

„Die Bildung des fiktiven Kapitals nennt man kapitalisieren.
(Karl Marx)“

Dr. Peter Streckeisen (*1975) ist Soziologe. Aufgewachsen in der Ostschweiz, hat er an der Universität Lausanne und Zürich Soziologie, Politikwissenschaften und Geschichte studiert. Seit 2002 forscht und unterrichtet er am Institut für Soziologie der Universität Basel. Zurzeit nimmt er zudem einen Lehrauftrag an der Hochschule für Soziale Arbeit in Luzern wahr. Er hat mit einer Studie über Veränderungen der Labor- und Fabrikarbeit in der Pharmaindustrie promoviert und befasst sich momentan mit einer soziologischen Kritik der Humankapitaltheorie. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind Arbeits- und Bildungssoziologie, kritische Gesellschaftstheorie und aktuelle Veränderungen der Sozialpolitik.

„Too-big-to-fail“

Carlos Hanimann (27) ist Journalist bei der WOZ in Zürich. Er  schreibt über Politik, Wirtschaft und Sport – und alles, was dazwischen liegt. In den vergangenen zwei Jahren hat er sich  eingehend mit der politischen und demokratischen Bedeutung des  Falls UBS beschäftigt. Im früheren Leben studierte er  Zeitgeschichte, Medien und Journalismus an der Universität Fribourg.

„Wenn keine Blasen platzen – eine verkehrte Welt in der Stadt Zürich“

Philipp Meier (43) war als ausgebildeter Landschaftsgärtnermeister Bauführer in einer Gartenbaufirma, bevor er Kunst studierte und parallel dazu sich autodidaktisch zum Clubkurator fortbildete. Mit seinen Kunstevents in Zürcher Keller und Clubs empfahl er sich für die Leitung des Cabaret Voltaire, dem Geburtsort des Dadaismus. Seit seiner (Wieder)Eröffnung 2004 führt er zusammen mit Adrian Notz das Cabaret Voltaire und ist da für das Departement Postdada zuständig. Er beschäftigt sich dabei mit der Frage, wie die Dadaistinnen und Dadaisten in der heutigen Zeit auf die Zustände in Kunst und Gesellschaft reagieren würden. Deshalb testet er seit nunmehr sechs Jahren neue Kunstformen und neue Kunstvermittlungsplattformen und -kanäle. Neben so genannten Dada-Placements in Porno-Remixes und Handyromanen steht nun die Gründung einer Firma an, die den Kommunikationsbedarf von Firmen mit der Kunstvermittlung des Cabaret Voltaire verbinden soll.

Abrakadabra, Gaukelei, Hexenwerk – der junge Zürcher Magier Matthias Reich (*1991) hat bereits mit 14 Jahren mit Zauberei begonnen. Seit 2006 gibt er seine magische Kunst regelmässig an diversen Anlässen zum besten. Im Sommer 2007 begann er eine Ausbildung als Schreiner.

GraumarktverkäuferInnen: Jonas Bieber, René Birrer, Corsin Gaudenz, Dominik Gross, Lucas Keist, Iwan Schauwecker, Manuela Stark, Diana Rojas, Nicole Weissenberger

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